Für das neue Jahr erwartet das Marktforschungsinstitut Polk einem Agenturbericht zufolge steigende Zulassungszahlen in den USA. Besonders die Nachfrage nach Pick-ups soll wachsen.
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Los Angeles. Die Nachfrage nach Neuwagen wird in den Vereinigten Staaten in diesem Jahr um 6,6 Prozent steigen. Damit rechnet das Marktforschungsinstitut Polk. Als Gründe für den positiven Ausblick nennt Polk die wachsende Wirtschaft und die Nachfrage nach Pick-ups und Mittelklassewagen. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge rechnet das Institut mit etwa 15,3 Millionen neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in diesem Jahr. Im Vergleich zu 2012 wäre das eine Steigerung von weniger als einer Million.
Die Wachstumsrate dürfte um mehr als die Hälfte niedriger liegen als 2012, weil der US-Markt seine alte Stärke schon fast komplett zurückgewonnen hat. "Es wird Wachstum geben, aber ein Teil der Nachfrage ist bereits befriedigt", sagte Anthony Pratt, der Amerika-Direktor von Polk, unserer Schwesterzeitung "Automotive News". Die Zahl er Neuzulassungen im Jahr 2012, die am Donnerstag bekannt gegeben werden soll, wird die höchste seit 2007 sein. Die "Automotive News" begründet das mit den zahlreichen neuen Modellen und dem gestiegenen Vertrauen der Verbraucher.
Besonders stark werden nach Erwartungen der Experten aufgrund mehrerer Neuvorstellungen die Zulassungen der Pick-ups steigen. Sie sind auf dem US-Markt besonders wichtig. Das Segment wird von den heimischen Herstellern General Motors, Ford und Chrysler beherrscht.
Der Durchschnittswert für den US-Absatz lag von 2000 bis 2007 bei 16,8 Millionen Fahrzeugen und fiel 2009 wegen der Finanzkrise auf 10,4 Millionen, den niedrigsten Wert seit 27 Jahren. Für das abgelaufene Jahr 2012 erwarten Analysten 14,5 Millionen Neuzulassungen. In den kommenden Jahren rechtet Polk mit weiteren Steigerungen auf 15,8 Millionen Autos 2014 und 16,2 Millionen im Jahr darauf.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.