Der Zulieferer Kiekert will seinen weltweiten Werkeverbund ausbauen. Gestützt durch Aufträge von europäischen und US-Fahrzeugherstellern in Brasilien, plant der weltgrößte Anbieter von Schließsystemen ein Werk in dem südamerikanischen Land.
Aktueller durchschnittlicher Verbrauch der Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes in China und Ziele in den Jahren 2015 und 2015
Heiligenhaus. Der Zulieferer Kiekert will seinen weltweiten Werkeverbund ausbauen. Gestützt durch Aufträge von europäischen und US-Fahrzeugherstellern in Brasilien, plant der weltgrößte Anbieter von Schließsystemen ein Werk in dem südamerikanischen Land. „Ob dies binnen Jahresfrist oder erst in drei Jahren umgesetzt wird, ist noch offen", erklärt Karl Krause, Vorstandschef des Zulieferers. Kiekert gehört seit dem Frühjahr zum chinesischen Zulieferer North Lingyun Industrial Group. Bislang werden die brasilianischen Kunden von Kiekert aus Mexiko beliefert. Beschlossene Sache ist bereits, dass im Sommer 2013 in Brasilien ein Technik- Center den Betrieb aufnimmt. Auch in China will das Traditionsunternehmen künftig produzieren. „In spätestens zwei Jahren wollen wir mindestens zwei große Werke in China haben", erläutert der Kiekert-Chef. In Russland soll ebenfalls ein Standort entstehen. Die dortigen Kunden werden bislang aus Kiekerts größtem Werk in der Tschechischen Republik mit Türschlössern beliefert. Für den neuen Kleintransporter vom Typ Gazelle der russischen Marke GAZ startet der Zulieferer 2013 die Produktion von Türgriffsystemen. Kiekert soll dabei das klassische Griffmodul um eine Kunststoffschale erweitern. Beim Umsatz wird das Unternehmen 2012 gut fünf Prozent über dem Vorjahresergebnis von etwa 550 Millionen Euro liegen.
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