Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Nicht ganz neuer Luxus
Gebrauchtwagen-Angebot von Rolls-Royce: Ein "pre-owned" Phantom Drophead Coupe bietet der Nobelhersteller für 229.000 Euro im Internet an. (Foto: Rolls-Royce)
Edelmarken bieten ihre Gebrauchten mit eigenen Qualitätssiegeln zum Kauf an. Neben den Herstellern tummeln sich auch freie Händler auf dem Markt - und die bieten nicht immer nur Autos an.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
München. Rolls-Royce versteckt sein Gebrauchtwagenprogramm nicht. Im Gegenteil: Auf der ersten Seite des Internetauftritts, mittig, direkt unter dem Firmenlogo, weist das Wörtchen "Pre-Owned" dem Interessierten den Weg. Doch Schnäppchen sucht der Kunde dort vergebens: 229.900 Euro kostete zuletzt der günstigste eingestellte Wagen in Deutschland, ein Phantom aus dem Jahr 2004 mit 36.600 Kilometern. Dafür verfügt der Wagen über das Qualitätssiegel "Provenance" des Herstellers, das unter anderem Inspektion, Aufbereitung, zwei Jahre Garantie, Betreuung durch Rolls-Royce-Händler und die Bestätigung von Historie und Laufleistung beinhaltet. Und aktuell bauen die Briten ihr Angebot sogar noch aus. Ähnlich sieht es bei Bentley aus – auch wenn man dort ein bisschen länger suchen muss, um das Thema Gebrauchtwagen zu finden und das Unternehmen auch Autos "anderer ausgewählter Luxusmarken" in sein "Pre-Owned"-Programm einschließt. Günstigere Gebrauchte finden sich bei Porsche. Ein eigenes -Qualitätssiegel mit Garantien und eine Suche über die Unternehmenshomepage gibt es auch hier. Es kostet allerdings je nach Modell zwischen 815 und 1305 Euro. "Für viele unserer Kunden ist der Porsche-Gebrauchtwagen der Einstieg in die faszinierende Welt unserer Marke", heißt es beim Unternehmen. Doch es gibt auch freie Händler, im Markt der Luxus-Gebrauchtwagen. Etwa die Familie Czakert aus München, besser bekannt unter dem Namen ihres Betriebs "Auto König", der 2009 in die Insolvenz ging. Unter der Marke C&C Premium Cars sind sie wieder im Geschäft und bieten unter anderem edle Gebrauchtwagen an: Bentley, Ferrari, Jaguar, Rolls-Royce und andere. Auch ein Motorboot fand sich schon in der Angebotsliste. Statt mit Zertifikaten werben sie mit 40 Jahren "automobiler Erfahrung" und einem "Netzwerk an internationalen Kontakten", um "Träume auf vier Rädern" Wirklichkeit werden zu lassen.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.