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Christine Cheminay, Webasto
Christine Cheminay: Die Webasto-Managerin ist verheiratet und Mutter eines Sohnes.
(Foto: Webasto)
Autor:
Stefan Wimmelbücker
swimmelbuecker@craincom.de
Montag, 31. Oktober 2011, 00.03 Uhr
Ihr etwas sperriger Titel lautet "Director Purchasing Capital Invest, Services & MRO“. Dahinter verbirgt sich der sogenannte "indirekte Einkauf“: Christine Cheminay ist bei Webasto für den weltweiten Einkauf aller Teile zuständig, die nicht in der Produktion verarbeitet werden. Das reicht von Büromaterial über Dienstleistungen wie Logistik und Personalberatung bis hin zu ganzen Produktionsanlagen.

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Ihr etwas sperriger Titel lautet "Director Purchasing Capital Invest, Services & MRO". Dahinter verbirgt sich der sogenannte "indirekte Einkauf": Christine Cheminay ist bei Webasto für den weltweiten Einkauf aller Teile zuständig, die nicht in der Produktion verarbeitet werden. Das reicht von Büromaterial über Dienstleistungen wie Logistik und Personalberatung bis hin zu ganzen Produktionsanlagen. "Ich mag es, mit Menschen zu arbeiten, ich mag es, international zu arbeiten und einen Beitrag für das Unternehmen zu leisten", sagt sie. Die 40 Jahre alte Managerin hat Wirtschaftsingenieurwesen studiert und ihre Diplomarbeit bei BMW in Japan geschrieben, bevor sie 1997 ihre Karriere bei Siemens begann.
Nach einem kurzen Zwischenspiel bei Schaeffler kam sie 2001 zu Webasto. Als ihre Stärken, die ihr auf dem Weg nach oben geholfen haben, nennt sie ihren Ehrgeiz, ihre Multitaskingfähigkeit ("das ist ja eine Stärke von uns Frauen") und ihren Leistungswillen. Regelmäßig wird sie von anderen Frauen angesprochen, die sie als Vorbild sehen. Cheminay ist verheiratet. Ihr Mann unterstützt sie, wenn sie Termine wahrnehmen oder ins Ausland reisen muss. Ihr vierjähriger Sohn geht in eine Krippe. Die Chancen für Frauen haben sich ihrer Meinung nach in den letzten Jahren verbessert: "Die Gesellschaft hat sich verändert. Frauen sind heutzutage besser ausgebildet, es gibt mehr Betreuungsplätze, und Männer haben weniger Probleme mit starken Frauen." Auch die Firma zeigt sich flexibel, etwa wenn das Kind krank wird. Nach der Geburt reduzierte Cheminay ihr Arbeitspensum ein Jahr lang auf einen Tag pro Woche.
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