Die Entscheidung für das Design des BMW Megacity Vehicle ist gefallen. Bislang hatte BMW nur eine Skizze des geplanten Elektrowagens gezeigt, mit dem der Münchner Konzern den Automobilbau revolutionieren will. BMW ist weltweit der erste Hersteller, der den leichten und extrem festen kohlenfaserverstärkten Kunststoff (CFK) in größerem Umfang in Serie einsetzen wird.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Leipzig. "Die Designentscheidung für das Megacity Vehicle ist gefallen", sagt BMWs Chefdesigner Adrian van Hooydonk. "Wir haben uns von dem Werkstoff Carbon inspirieren lassen. Das werden Sie bei dem Fahrzeug hier und da sehen." Bislang hatte BMW nur eine Skizze des geplanten Elektrowagens gezeigt, mit dem der Münchner Konzern den Automobilbau revolutionieren will. BMW ist weltweit der erste Hersteller, der den leichten und extrem festen kohlenfaserverstärkten Kunststoff (CFK) in größerem Umfang in Serie einsetzen wird. In Leipzig präsentierten die Münchner die CFK-Fahrgastzelle eines Prototyps.
Hier gaben BMW-Chef Norbert Reithofer und Kanzlerin Angela Merkel auch den Startschuss für die Erweiterung des sächsischen Werks. Der Hersteller investiert in den kommenden drei Jahren 400 Millionen Euro, um die Fabrik fit für die Produktion des Megacity Vehicle (MCV) zu machen. "Wir haben uns mit Leipzig bewusst für einen Standort in Deutschland entschieden, für unser jüngstes und modernstes Werk mit den flexibelsten Strukturen", so Reithofer. Durch den Ausbau sollen rund 800 neue Arbeitsplätze entstehen. Inklusive der Komponentenfertigung investieren BMW und das Carbonfaser-Joint-Venture mit der SGL Group insgesamt rund 530 Millionen Euro in das Elektroauto- Projekt. In Summe werden über 1000 Arbeitsplätze geschaffen. Davon profitieren auch der BMW-Standort Landshut, wo die Carbon-Gelege zu Komponenten weiterverarbeitet werden, und die Joint-Venture-Werke in Wackersdorf und Moses Lake im US-Staat Washington. Die BMW-Fabrik in Dingolfing liefert Komponenten für Antrieb und Fahrwerk des Megacity Vehicle. Das Engagement von BMW in Leipzig ist für die Region von zentraler Bedeutung. "Jeder Arbeitsplatz hier zieht drei weitere in der Umgebung nach sich", berichtet Werksleiter Manfred Erlacher.
Derzeit sind 2700 Mitarbeiter im Werk beschäftigt, in der Region sichere BMW 10.000 Arbeitsplätze. Der Anteil der Zeitarbeiter bei BMW liegt bei 20 Prozent. "Die Personalplanung für das MCV ist noch nicht abgeschlossen", so Erlacher. Täglich laufen in Leipzig 740 Autos vom Band. Der Werkschef rechnet 2010 mit einer Produktion von rund 185.000 Einheiten. Laut Erlacher beträgt die jährliche Wertschöpfung in der Region Leipzig durch das Engagement 700 Millionen Euro, davon entfallen 150 Millionen Euro auf das Werk, der Rest auf Zulieferer und Dienstleister. In Leipzig werden der Einser und der X1 gebaut. 2011 läuft dort auch der Active E vom Band, ein Elektroauto auf Basis des Einser, das wie der Mini E zu Testzwecken in Pilotprojekten eingesetzt wird. Bei BMW geht man davon aus, dass 2011 mehr als 600 Einheiten des Active E gebaut werden. Für die Produktionslinie des Megacity Vehicle, das 2013 unter einer Submarke von BMW eingeführt wird, gaben Reithofer und Kanzlerin zwar schon das Go – die Bagger rollen aber erst Anfang nächsten Jahres an. Drei Gebäude werden auf dem Gelände errichtet, in denen das CFK-Presswerk, die Kunststoffproduktion der Außenteile sowie Karosseriebau und Montage untergebracht werden.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
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Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.